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Der Bericht von Francine Drucken

yvonne_francine"Ende 1999 gehe ich in Frührente. Dann kann ich endlich ein Projekt verwirklichen, das mir schon lange am Herzen liegt: die Freiwilligenarbeit."

Da mich der medizinische Bereich immer schon sehr interessierte, hatte ich eine Sanitäterausbildung gemacht, für die ich ein Diplom erhielt, also verstand es sich von selbst, dass ich mich in diesem Bereich weiterbilden und insbesondere Kindern im Krankenhaus helfen wollte.

 

Aber wieso ausgerechnet die Abteilung für Brandopfer?

Meine Freundin Anne-Marie war schon damals freiwillige Mitarbeiterin in dieser Abteilung in Neder-over-Heembeek. Ich vertrat sie ab und zu und so wurde mir bewusst, dass ich dort arbeiten wollte. So lernte ich auch meine erste "Patientin" YVONNE kennen, ein süßes, kleines fünfeinhalb Jahre altes Mädchen. Vor kurzem sah ich sie bei einem letzten Eingriff im Krankenhaus wieder: sie ist ein reizendes junges Mädchen geworden.

kelso_francineHeute, zehn Jahre später, arbeite ich immer noch hier und habe bereits 18 „Kinder" betreut! Sie sind zwischen sieben Monaten und 12 Jahren alt. Ich bin übertags oder in der Nacht bei ihnen, manchmal ein oder zwei Mal täglich. Aber es kam auch schon vor, dass ich drei Monate lang vier oder fünf Nächte pro Woche dort verbrachte (bei einem drei-jährigen Kind, das sehr schwere Verbrennungen erlitten hatte).

 

Abschließend: Was lerne ich durch diese Freiwilligenarbeit?

Ich bekomme jede Menge Zuneigung, aber vor allem lerne ich von den Kleinen, was Mut bedeutet, angesichts ihrer Verbrennungen.

Wenn Sie denken, dass das etwas für Sie ist, zögern Sie nicht, kommen Sie einfach zu uns!"

 

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