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 Für jeden Patienten mit Verbrennungen beginnt nach dem Krankenhausaufenthalt eine lange Zeit der Rehabilitation, zu der Krankengymnastik, das Tragen von Kompressionskleidung und eventuell rekonstruktive chirurgische Behandlungen gehören.
Die Narbenbildung verläuft langsam und geht oft mit unangenehmen Erfahrungen einher, z.B. mit Juckreiz, sehr empfindlichen und schmerzhaften Stellen, einer Marmorierung der Haut, oder dem Eindruck, in einer zu engen Haut gefangen zu sein.
Während dieser Zeit ist jeder Patient einmal der Entmutigung, dem Gefühl der Isolierung und des Unverständnisses seines Umfeldes ausgesetzt.
Jeder Patient sollte nach seinem Krankenhausaufenthalt die Möglichkeit haben, eine oder sogar mehrere Thermalkuren zu machen. In einigen Thermalzentren ist das Wasser sehr reich an Mineralien und wird bei der Behandlung von Patienten mit Verbrennungen empfohlen. Vor allem während der Zeit der Rehabilitation eignen sich Thermalkuren gut. In Spa ist es das Wasser der Marie-Henriette-Quelle, das die Thermalkur durch seinen Reichtum an Kohlehydraten und auch an Mineralien und Spurenelementen zu einer Wohltat macht. Die Thermalkur ist kein Ersatz für die Krankengymnastik oder das Tragen von Kompressionskleidung, sondern eine angenehme Ergänzung, die kleine Wunder vollbringt.
Die gemeinnützige Vereinigung Pinocchio ist überzeugt vom Wert dieser Thermalkuren für Patienten mit Verbrennungen, sowohl für die Psyche als auch für den Körper, und versucht darum, jedes Jahr für kleine und gröβere Kinder (ohne die Eltern) das Thermalkurlager in Spa zu organisieren.

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