| Krankenhausaufenthalt |
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Das Bekämpfen der Schmerzen ist eine der Prioritäten des Teams. Auch die Verwendung von Morphium oder davon abgeleiteten Arzneistoffen ist keine Seltenheit. Sobald sich der Zustand des Patienten stabilisiert hat, verlässt er die Intensivstation und kommt in die „Medium-Care-Station", wo er unter Umständen einige Wochen bleibt. Dort können ihm Freiwillige Gesellschaft leisten. Heilungsstadien Da jeder Patient anders auf die Behandlungen reagieren kann, wäre es nicht sinnvoll, den typischen Heilungsweg der Patienten zu beschreiben. Aber im Wesentlichen sind dies die großen Etappen der Heilung:
2. Das Bad: Dies ist meist kein Vergnügen! Alle Verbände werden entfernt (manchmal kleben sie an der Haut), die tote Haut wird abgeschabt, damit die neue, noch ganz rosa Haut zum Vorschein kommen kann. Es werden weiterhin Salben und Verbände aufgetragen. Das kann unter Narkose geschehen oder indem der Patient in eine Maske atmet, auf deren einen Seite ein grüner Ballon angebracht ist und auf der anderen ein kleines Flugzeug, dessen rote Propeller man drehen muss: Meopa ist ein Gemisch von Gasen, das entkrampfend und entspannend wirkt und die Behandlungen leichter erträglich macht.l
3. Während der Patient unter Narkose steht, nimmt der Arzt die Transplantation vor, indem er gesunde Haut von einer nicht betroffenen Körperstelle entnimmt. Die Haut wird behandelt, damit sie sich dehnt, wodurch eine „gaufrierte" Haut entsteht. Dann wird diese Haut transplantiert. 4. Nach einigen Tagen folgt ein erneutes Bad, um sicherzugehen, dass die transplantierte Haut angenommen wird und dass keine Keime entstehen. Sollte das der Fall sein, muss der Patient isoliert werden. 5. Wurde das Transplantat gut aufgenommen, beginnt der Physiotherapeut mit zwei Sitzungen pro Tag, die Beweglichkeit zu trainieren und die Narben zu lockern.
7. Die Kompressionsbekleidung bzw. die Silikonmaske vervollständigen die Behandlung. Sie sind unerlässlich, um die roten und angeschwollenen Narben zusammenzupressen: Der Druck senkt die Sauerstoffzufuhr zu den Außenzellen, die sich daher weniger entwickeln. Die Haut wird weicher, juckt weniger und wird glatter.
Isolation
Jeder Besucher, auch das Pflegepersonal, muss Schutzkleidung anlegen, um keine Keime von außen hereinzubringen. Schürze, Maske, Haube und Handschuhe liegen auf den kleinen Schiebetischchen neben der Zimmertür bereit. Wenn Besucher und Pflegepersonal das Zimmer verlassen, werfen sie diese Kleidung in den gelben Sack. Wenn der Patient das Zimmer verlassen will, muss auch er die Isolationsbekleidung anziehen, um außerhalb des Zimmers keine Keime einzufangen. Die Personen, die ihn begleiten, müssen sich außerhalb des Zimmers nicht schützen. Betritt der Patient sein Zimmer wieder, muss er die Schutzkleidung in den gelben Sack werfen.
Pflanzen und Blumen Um die Ausbreitung von Keimen zu verhindern, sind Pflanzen und Blumen im Zentrum für Verbrennungen verboten. Der Besucher wird gebeten, seine blumige Geste durch die eine oder andere Leckerei zu ersetzen (Kekse, Schokolade, Obst...).
Dank Vielen Dank an Dr. Jennes, Abteilungsleiter des Zentrums für Verbrennungen und an die Psychologen Thibaut Deprez und Els Vandermeulen für ihre wertvollen Ratschläge für die Erstellung dieses Informationsbeitrages.
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