Zweiter Grad
|
Verbrennung zweiten Grades Man unterscheidet hier zwei Arten:
Erstens, eine oberflächliche Verbrennung zweiten Grades, bei der die Epidermis und ein Teil der Lederhaut betroffen sind. Durch den Druck des Plasmas, können sich Bullae (lat. für Blasen) bilden, die Wunde ist rot und feucht. Durch die starke Reizung der Nervenenden sind diese Verletzungen äußerst schmerzhaft. Wenn die Wunde gut versorgt wird und keine Komplikationen auftreten, können Verbrennungen zweiten Grades von alleine verheilen. Das Infektionsrisiko ist höher als bei Verbrennungen ersten Grades.
Zweitens, eine tiefgehende Verbrennung zweiten Grades, bei der die Epidermis und ein großer Teil der Lederhaut betroffen sind. Die Hautoberfläche ist mal matt und farblos, mal glänzend weiß. Das Gefühl des brennenden Schmerzes kommt durch die Schädigung der Nervenenden. Die Zeitspanne die die Haut zum Heilen benötigt, ist deutlich größer. Auch nach dem Verheilen kann die Haut in einem schlechten Zustand bleiben und es kann zur Bildung wulstiger Narben kommen. In diesem Fall kann ein chirurgischer Eingriff nötig werden.
|
||||














